Heute Morgen bin ich nicht wie sonst zum Morning Walk gegangen.
Stattdessen habe ich mich mit einer Frage beschäftigt: Kann ich akzeptieren, dass ich gerade nicht weiß, wie es weitergeht?
Ich glaube, wir Menschen verwechseln Akzeptanz oft mit Aufgeben. Doch für mich fühlt es sich heute ganz anders an.
Akzeptanz bedeutet nicht, dass ich meine Träume aufgebe.
Sie bedeutet, die Realität so anzunehmen, wie sie jetzt gerade ist, ohne Widerstand, ohne Kampf. Denn genau dort beginnt Veränderung. Während ich darüber nachgedacht habe, ist mir etwas aufgefallen:
Im Wort AkzepTANZ steckt das Wort TANZ.
Vielleicht ist das nur ein schönes Sprachbild.
Aber für mich steckt darin eine tiefere Botschaft.
Das Leben fordert uns immer wieder auf zu tanzen.
Nicht erst dann, wenn alles perfekt ist, nicht erst dann, wenn alle Probleme gelöst sind, sondern genau jetzt.
Mit Freude.Mit Angst.Mit Unsicherheit.Mit Hoffnung.
Mit all dem, was gerade da ist.
Für mich bedeutet VOLL LEBEN deshalb nicht, ein perfektes Leben zu führen. Es bedeutet, mit dem Leben zu gehen, statt ständig gegen es anzukämpfen. Es bedeutet, den nächsten Schritt zu gehen, obwohl ich den ganzen Weg noch nicht sehen kann. Es bedeutet, präsent zu sein, statt nur zu funktionieren.
Und vielleicht beginnt genau dort Freiheit.
Nicht im Außen, sondern in der Entscheidung, dem Leben wieder zu vertrauen. Ich weiß heute nicht, wie alle Antworten aussehen.
Aber ich weiß, dass Stillstand sie auch nicht bringen wird.
Also gehe ich den nächsten Schritt.
Und vielleicht ist genau das der eigentliche Tanz des Lebens.
Mich interessiert deine Sicht:
Was bedeutet Akzeptanz für dich?
Und glaubst du, dass wir manchmal erst aufhören müssen zu kämpfen, bevor wir wieder anfangen können zu tanzen?

Antworten
Für mich ist es vor allem die Bereitschaft zum „Loslassen“. Wenn ich es akzeptieren kann, dass ich es loslassen kann, dann fühle ich mich im Frieden.