Ich habe lange geglaubt, ich dürfte erst richtig leben, wenn alles stimmt.
Heute Morgen beim Walk am Meer kam mir dazu ein Gedanke:
Das Meer fragt nicht, ob seine Wellen heute perfekt sind.
Es bewegt sich einfach weiter und ich fragte mich:
Warum glauben wir so oft, erst perfekt sein zu müssen?
Erst wenn …
… das Business steht.
… genug Geld da ist.
… wir gesund sind.
… alles geplant und abgesichert ist.
Dann fangen wir an zu leben.
Doch was, wenn genau dieser Anspruch uns davon abhält?
Ich glaube inzwischen etwas anderes:
Das Leben ist nicht perfekt und genau deshalb ist es lebendig.
Wenn etwas vollkommen makellos wirkt, entsteht häufig Distanz.
Es wirkt glatt. Kontrolliert. Fast künstlich.
Was uns wirklich berührt, ist etwas anderes:
Authentizität.
Menschen verbinden sich nicht mit Perfektion. Sie verbinden sich mit Menschen, die ihren Weg gehen, obwohl noch nicht alles geklärt ist.
Mit Menschen, die zweifeln, Fehler machen, lachen, wieder aufstehen – und trotzdem weitergehen.
Für mich bedeutet VOLL LEBEN deshalb nicht, perfekt zu sein.
Es bedeutet, jeden Tag ein kleines Stück ehrlicher mit mir selbst zu werden.
Vielleicht beginnt das Leben genau in dem Moment, in dem wir aufhören, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten.
Perfektion will beeindrucken.
Authentizität berührt.
Wo hält dich der Wunsch, es perfekt machen zu müssen,
gerade noch vom nächsten Schritt ab?

Antworten
Das ist es, was ich mit 5KEYS auch denke. Ich kann im Verborgenen alles auf Perfektion aufbauen aber woher soll ich dann wissen ob die Richtung überhaupt stimmt? Und ja, nicht jeder findet das gut aber so ist einfach der Weg und ich glaube so hat alles einmal angefangen. Auch in uns selbst.